

Der Ideenaufruf für die Temporären Gärten 2008 in Aachen ist nun beendet.
Temporäre Gärten© in Aachen
im Rahmen der EuRegionale 2008
14. bis 29. Juni 2008
Vom 14. bis 29. Juni 2008 ist der Pferdelandpark in Aachen Schauplatz der Temporären Gärten. Im Rahmen der EuRegionale 2008 wollen die Städte Aachen, Herzogenrath und die niederländische Stadt Kerkrade den landschaftlichen Freiraum in ihrer Mitte zu einem zusammenhängend erlebbaren Landschaftsraum - dem Pferdelandpark - gestalten.
Die Temporären Gärtner sind eingeladen, im Auftrag der Stadt Aachen im EuRegionale 2008-Präsentationsjahr das Gelände der Soers im Pferdelandpark mit ihrem Ansatz zu inszenieren.
Wir laden nun Künstler, Landschaftsarchitekten, Architekten, Studenten und andere Interessierte ein, einen Beitrag für die Temporären Gärten 2008 im Pferdelandpark einzureichen. Einreichfrist ist der 20. September 2007.
Im Auftrag der Städte Aachen und Herzogenrath haben Professor Sofie Wolfrum und Professor Alban Jason das Leitbild des Pferdelandparks als Masterplan für den landschaftlichen Raum zwischen den Städten Aachen, Herzogenrath und Kerkrade gestaltet. Für die über 160.000 Menschen, die in seiner unmittelbaren Nachbarschaft leben, soll der Park zu einem Ort der Erholung werden und einen Raum für Bewegung und Sport bieten. Die landwirtschaftliche Nutzung der großen Flächen bleibt erhalten, dabei soll die Kulturlandschaft mit ihren typischen Gewässern, Tieren und Pflanzen für die Allgemeinheit erlebbar und in ihrem Wert gestärkt werden.
Die Idee dieses Landschaftsparks besteht darin, "dass der Zuschauer selbst der Akteur in der Szenerie wird: Im Durchschreiten des Raumes entwickelt der Betrachter sein eigenes Bild dieser Landschaft." Das wesentliche Element in der Gestaltung des Pferdelandparks ist der sogenannte "Weiße Weg". Aus vorgefundenen Wegen und planerischen Ergänzungen wird der bestehenden Landschaft eine zusätzliche Erlebnisspur hinzu gefügt.
Die Temporären Gärten wollen die kulturelle und natürliche Eigenart dieses Raumes aufdecken, seine Einprägsamkeit gestalterisch verstärken und die Einmaligkeit der bis in das frühe Mittelalter zurück reichenden Geschichte herausarbeiten. Gesucht wird nach über den Tag hinaus weisenden ästhetischen Interventionen, die im Gedächtnis bleiben. Zudem sollen sie die Besucher einladen, scheinbar Bekanntes neu zu sehen und die Eigenart und Geschichte dieses historischen Landschaftsraums ins 21. Jahrhundert zu spiegeln.